[Rezension] Alera - Geliebter Feind von Cayla Kluver

Dienstag, 15. Mai 2012

Buchinformationen: 
Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
Verlag: Piper
Sprache: Deutsch
ISBN - 10: 3492702163
ISBN - 13: 978-3492702164
Originaltitel: Legacy
Für Leser zwischen 12 bis 17.



Kurzbeschreibung: 
Alera ist nicht nur die Thronfolgerin des Königreichs - sie hat auch ihren eigenen Kopf, und ihre Vorstellungen von Freiheit und Gerechtigkeit finden am traditionellen Hof nicht immer Anklang. Das Land blickt dunklen Zeiten entgegen. Die lange währende Feindschaft mit dem Nachbarreich droht in einen Krieg zu münden. Und als eines Tages der junge Narian aus dem Feindesland an Aleras Hof auftaucht, ändert sich alles: Ist Narian ein Spion, ein Attentäter oder gar ein Freund? Alera erfährt mehr über das Volk, das sie für ihren erbitterten Gegner hielt. Sie erkennt, dass sie sich unweigerlich in Narian verliebt hat - und dass ihre Liebe nicht nur ihr Leben, sondern das Schicksal des ganzen Königreichs aufs Spiel setzt. 

Meine Meinung: 
Als nächste Thronfolgerin ihres Vaters soll Alera den narzisstischen Steldor heiraten. Alle weiblichen Adeligen himmelt den jungen Soldaten an, doch Alera fühlt sich in seiner Gegenwart mehr als unwohl. Die Kronprinzessin schafft es nicht, sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass sie mit ihm ihr Leben verbringen soll. Gerne könnten alle anderen Damen ihn haben. Denn Alera ist sich nicht sicher, ob sie überhaupt schon bereit ist für eine Beziehung, schon gar keine, die unter Zwang hervorrührt.
Doch nach einem Zufall, den einen jungen Mann aus Cokyri - Hytanicas schlimmstes Feindesvolk - in ihr Königreich treibt, zeigen sich die ersten, zarten Interessen am anderen Geschlecht. Alera verliebt sich in Narian. Ihr Vater verlangt von Alera, nachdem er festgestellt hat, wie "gut" sich Narian und sie sich verstehen, sie solle mehr über den Feind herausfinden lassen und sich öfter mit ihm treffen. Die Protagonistin ist zu Beginn hin- und hergerissen, da sie Gefühle zu ihrem Volk, aber auch zum Fein, Narian, hegt. Durch den Jüngling erlernt sie nicht nur die Kampftechnik der Cokyrianer, sondern erfährt auch, dass dort nur Frauen die leitenden Posten haben. Für Alera, die Steldor heiraten soll, damit er der neue Herrscher über Hytanica wird uns sie eigentlich nur eine kleine Mitgift ist, eröffnen sich neue Weiten. Als sich im Laufe der Geschichte herausstellt, wie das Cokyri im Stande sei, Hytanica zu besiegen, beginnt für Alera eine Hetzjagd. Die Vorhersehung "des blutenden Mondes" sagt voraus, dass ein unter Hytanica geborener Junge, durch Cokyri aufgezogen, zurückkehrend nach Hytanica, dass Land zum Fall bringen wird. Es stellt sich heraus, dass Narian einst aus Hytanica entführt wurde und durch das feindliche Volk aufgezogen wurde und nun wieder in seiner Heimat ist. Alle Betroffenenbefürchten, dass Narian ihr Untergang sei. Doch Alera kann das nicht glauben und hält weiter zu "ihrem" Narian. Aus Angst, vom hytanicschen Volk getötet zu werden, um die Vorhersehung zu vereiteln und aus Angst, Cokyrianer könnten ihn foltern, flüchtet Narian...
Alera kann die Hochzeit mit Steldor nicht aufhalten und beugt sich (zunächst) ihrem Schicksal...

Fazit: 
Der erste Teil der "Alera" - Trilogie ist ein bewundertes Werk der jungen Autorin! Die junge Amerikanerin hat einen tollen Schreibstil und einen tollen, besonderen Hang zur Romantik. Alle Buchcharakteren wachsen einem ans Herz. :) Freue mich jetzt schon auf die folgenden Teil!

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