[Rezension] Blood Magic von Tessa Gratton

Mittwoch, 16. Mai 2012

Buchinformationen: 
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag:
cbj 
Sprache:
Deutsch
ISBN - 10:
3570152867
ISBN - 13:
978-3570152867
Preis:
17,99€ 
Kaufen?:
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Kurzbeschreibung: 
Es hört sich ganz einfach an: Zeichne einen Kreis... Lege ein welkes Blatt in den Mittelpunkt... Sprich einen Zauberspruch... Und opfere einen Tropfen Blut...
Der letzte Teil ist keineswegs einfach. Aber Silla spürt, dass der Zauber richtig ist. Und richtig war in Sillas Leben nichts mehr, seit ihre Eltern einen grausamen Tod fanden. Erst das geheimnisvolle Zauberbuch, das ein Unbekannter vor ihrer Tür abgelegt hat, scheint Sillas Leben wieder Sinn zu geben. Ein Buch der Zaubersprüche, die allesamt mit dem Blut der Magie ausgeführt werden. Verfasst in der Handschrift ihres Vaters...
Als Silla tief in den Strudel ihrer eigenen berauschenden Magie gezogen wird, gibt es nur einen, der sie warnt: Nick, der Junge von nebenan, der ahnt, dass die Blutmagie dunkle, uralte Mächte heraufbeschwört und sie Segen sein kann - oder Fluch.

Meine Meinung: 
Durch vorangegangene Rezensionen, war ich sehr gespannt, was mich mit "Blood Magic" erwartete. Denn allen Anschein nach, beinhaltet das Buch eine Story, die man nur gut oder weniger gut finden kann. Zu welcher Fraktion ist gehöre, verrate ich euch nicht, vielleicht spricht die Rezension für sich ; )
 
Ohne Umschweife entführt Tessa Gratton den Leser in die Geschichte von "Blood Magic", jedoch ausgehend von verschiedenen Perspektiven erzählt. Die von Drusilla, auch Silla genannt und Nicholas, kurzum Nick. Das fand ich besonders gelungen, denn so hatte der Leser die Möglichkeit die ganze Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten zu können. 

Zu den wechselnden Sichtweisen kam eine dritte Person bei, die die Geschichte mit geheimnisvollen Tagebucheinträgen, rund um das Thema "Magie erlernen und berichten", ergänzte. Man wusste, dass Josephine noch eine Rolle zu spielen haben wird. Welche das sein sollte, zögerte die Autorin gekonnt hinauss. (ohne dies langatmig wirken zu lassen) Und ich muss gestehen, dass einige Überraschungen auf mich warteten.
Die erwähnten Überraschungen rührten auch daher, dass die Autorin es verstand, den Leser auf die falsche Fährte zu schicken. Ich hatte meinen Antagonisten gefunden. Ich war mir 100%ig sicher, denn alles passte ins Bild! Doch weit gefehlt! Als herauskam, welche Figur Silla's Gegenspieler war, war man doch nicht schlecht überrascht. Bei mir kam der bekannte "Nee, ist nicht wahr"-Effekt auf ; ) 

Doch Tessa Gratton war nicht nur der Überraschungseffekt hold. Sie brachte auch einiges an Spannung auf. Während der ersten Begegnung zwischen Silla und ihrem Gegner, wurde die Protaginistin Zeuge von den Fähigkeiten des Feindes. Mitunter besitzt dieser Jemand die Fähigkeit, in andere Körper zu schlüpfen und diese für seine Zwecke zu benutzen. Dies geschah natürlich und Silla wurde von ihrem eigenen Bruder angefallen. Die erste Kampfinstanz war vorüber und nun vermutete Silla, zu recht, hinter jedem noch so bekannten Gesicht, den Feind. So erging es mir auch. Man konnte niemanden mehr trauen, der besten Freundin nicht, Oma, ja sogar dem eigenen Freund misstraute man. Eine Weile musste man sich mit der unheimlichen Ruhe zufrieden geben und auf der Hut sein!

Und so wartete nach der "Ruhe vor dem Sturm" ein actiongeladener Kampf auf den Leser, der der vorangegangenen Geschichte wirklich gerecht wurde. Wer als Sieger hervorging oder gar Silla's Feind ist, möchte ich natürlich nicht verraten! Vielmehr würde mich interessieren: Solltet ihr "Blood Magic" gelesen haben, wen hattet ihr verdächtigt? Oder seid ihr dem Bösewicht direkt auf die Schliche gekommen?

Zum Schluss möchte auf die Briefe von Robert Kennicot, Silla's Vater zu sprechen kommen. Meine Güte, war ich begeistert! Sie gaben der ganzen Story eine unverwechselbare Echtheit, die, wie ich finde, Tessa Gratton wunderbar mit eingebracht
hat!

Fazit: 
Tessa Gratton erwähnt Suzy Capozzi in ihrer Danksagung und darin formuliert sie einen Satz, der meine Meinung wirklich gut auf den Punkt bringt: >> ... für all das Blut und das keins von Vampiren und dafür, dass mich überzeugt hat, doch ein ganz gutes Buch geschrieben zu haben... >> 

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