[Rezension] Die Kämpferin von Annemarie Pointner

Dienstag, 15. Mai 2012

Buchinformartionen: 
Taschenbuch: 380 Seiten
Verlag: Vindobona
Sprache: Deutsch
ISBN - 10: 3850401103
ISBN - 13: 978-3850401104
 





Kurzbeschreibung:
Ein wahrer Wirbelsturm erbitterter Begebenheiten, aufwühlender Gefühle und sich überstürzender Ereignisse. Der Roman schildert das Leben von Maria, einer starken Frau, die 1905 in der Steiermark geboren wurde. Sie erlebte beide Weltkriege, doch behielt stets ihren Optimismus. 

Meine Meinung: 
Annemarie Pointner erzählt mit Maria's Geschichte einen besonderen Eindruck zu den Geschehnissen des zweiten Weltkrieges. Die Autorin schafft mit Maria eine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt.
Maria kommt 1905 in der Steiermark zur Welt und fasst schon als Kind den Entschluss, ein gutes und strebsames Leben zu führen. So absolviert sie eine Kochausbildung bei der jüdischen Familie Morgenstern. Elisabeth und Felix Morgenstern umsorgen Maria so liebevoll als sei sie ihre eigene Tochter. Doch trotz wohlbehütete Umstände wird Maria vergewaltigt und bringt eine Tochter zur Welt. Dank der Unterstützung ihrer "Ersatzeltern" und den nie endenen Mut der jungen Frau, gelingt es ihr alle anfänglichen Probleme zu meistern. Nach einigen Jahren findet Maria ihre erste große Liebe - Roman. Gemeinsam mit "ihrem Roman" möchte sie sich in Frankreich eine Existenz aufbauen. Doch ein weiterer Schicksalsschlag ereilt die junge Frau. Roman erleidet  einen schweren Unfall, bei dem er beide Beine verliert. Leider verliert er nicht nur seine Beine, sondern auch seinen    Lebensmut und verlässt Maria, da er ihr keine Last sein will. Marai lässt sich jedoch nicht unterkriegen und bestreitet weiterhin ihr Leben, bestückt durch Höhen und Tiefen. Eines Tages lernt sie Erich kennen und lieben. Zeitgleich erreicht Adolf Hitler mehr Macht und Maria hat große Angst um ihre Freunde, da fast nur Juden zu ihrem Freundeskreis gehören.
Durch viele schlimme, nicht enden wollende Schicksalsschläge werden Erich und Maria voneinander getrennt.
Nur der endlose Mut und der stetige Optmismus lässt die Protagonistin hoffen, ihren geliebten Erich bald wieder in die Arme schließen zu können.

Fazit: 
Annemarie Pointner erschafft mit Maria eine beherzte Protagonistin, man kann nicht anders, als sie zu bewundern. Und trotz der schweren zeit des 2. Weltkrieges, schafft die Autorin es, dass der Leser sich nicht nur Gedanken um den Kriegt macht, sondern dass trotz der schlimmen Umstände auch menschliche Bedürfnisse, wie Liebe, Zuneigung etc. nicht in den Hintergrund gelangen. Meiner Meinung nach erschuf Annemarie Pointner ein generationsloses, wachrüttelndes und tolles Buch!
Sehr empfehlenswert!

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