[Rezension] Engelsstern von Jennifer Murgia

Mittwoch, 16. Mai 2012

Buchinformationen:
Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
Verlag:
Bastei Lübbe
Sprache:
Deutsch
ISBN - 10:
3833900466
ISBN - 13:
978-3833900464
Preis:
12,99€
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Kurzbeschreibung:
Die 17-jährige Teagan ist alles andere als ein normales Mädchen. Furchtbare Albträume begleiten sie seit ihrer Kindheit. In ihrem Zimmer hausen bedrohliche Schatten. Manchmal hört sie ein Rascheln wie ein Flügel. Und dann wieder spürt sie eine schützende, lichte Wärme. Eines Tages wird ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt: Ihr Schutzengel Garreth kommt auf die Erde, um ihr ihre Bestimmung mitzuteilen. Er trägt den Stern ihres Lebens auf seiner Handfläche - den Engelsstern...

Meine Meinung:
Von der ersten Seite an schien die Geschichte sehr geheimnisvoll. Denn immer wieder wurden huschende Schatten und/oder Flügelschlagsgeräusche aus dunklen Ecken beschrieben. Bevor ich mit den Augen rollen konnte, da mal wieder ein huschender Schatten sich bemerkbar machte, brachte die Autorin etwas "Pepp" in die Geschichte, in Form von Garreth. Er ist eigentlich der Schutzengel von Teagan - hat sich allerdings eine kleine "Schutzengel-Auszeit" genommen, um seinem Schützling und angehendem Herzblatt zu erklären, dass das junge Mädchen die Schlüsselfigur in einem Krieg ist. 
 
Nachdem der Schutzengel Teagan alles erläutert hat, kamen die Ereignisse Schlag auf Schlag. Hadrian, der Bösewicht und Luzifers Zwillingsbruder, ließ sich zwar noch eine Weile Zeit, eh er auftauchte, um Teagan das Leben nicht nur psychisch schwer zu machen, aber das war kein Grund, in der Geschichte keine Spannung vorfinden zu können. Denn diese war, auch ohne Hadrian, anwesend. Die Autorin ließ mich genauso im Dunkeln tappen wie Teagan. Zwar konnte man den Gedankengängen von Teagan folgen, doch sie kam nicht weiter wie ich. Soazusagen standen wir wie ein Ochs vor'm Berg und kamen uns beide recht hilflos vor, trotz Hilfestellung und Unterstützung von Garreth. 

Zum Ende hin gab es nicht nur einen epischen, nein sogar zwei Kämpfe. Allerdings muss ich gestehen, dass ich den letzteren einfach etwas hätte herausgezogen, um schließlich nur einen "Abschlusskampf" zu haben, denn nach dem zweiten Mal dachte ich: "Na, war's das jetzt oder kommt wieder etwas?" Es war einfach zu viel des guten. 

Gen Ende spricht Garreth von Licht und Schatten. Überall wo es Licht gibt, gibt es auch Schatten. Und so wie es nicht nur bei Engeln Licht und Schatten gibt, so bietet auch "Engelsstern" für mich Romantik, aber auch Spannung. Die Autorin hält sich nur mit Fakten auf, was die Geschichte zum schnellen Vorankommen antreibt, der Lesegenuss kommt aber nicht zu kurz. Gleichzeitig ist der Roman kein Mehrteiler oder eine grandiose Geschichte. Vielmehr - auch trotz der positiven Worte - würde ich sagen, dass die Lektüre etwas Nettes für "Zwischendurch" ist. 

Fazit:
Wer etwas Nettes für zwischendurch sucht oder gar einen leichten Einstieg in das Genre Fantasy sucht, ist hier an der richtigen Stelle. Und wer, wie ich, von Engeln begeistert ist, ist nochmal hier an der richtigen Stelle. 

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