[Rezension] Firelight 01: Brennender Kuss von Sophie Jordan

Mittwoch, 16. Mai 2012

Buchinformationen:
Gebundene Ausgabe: 376 Seiten
Verlag:
Loewe Verlag
Sprache:
Deutsch
ISBN - 10:
3785570457
ISBN - 13:
978- 3785570456
Preis:
17,95€
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Kurzbeschreibung:
Ein gefährliches Spiel mit dem Feuer...

        Er ist ihr Todfeind.
       Sie ist sein Opfer.
          Nichts brennt heißer
als ihre Liebe.

"Du bist nicht wir andere Mädchen. Du bist etwas besonderes."
Über mir schwebt die Gefahr, so dicht und drückend wie der schwere Nebel, den ich zurückgelassen habe und doch kann ich nicht genug davon - von ihm - bekommen.
Würde er die Wahrheit kennen, wäre er nicht hier. Wenn er wüsste, wer ich wirklich bin, was ich bin...

Meine Meinung:
Begeistert fing ich mit "Firelight" an, war zwischenzeitlich ein wenig genervt und dann wieder begeistert. Warum? Nun, was will ich euch erklären.
 
Durch vorangegangene Rezensionen war ich ziemlich gespannt, was mich erwarten würde und nachdem mir meine Glücksfee bei einem Facebook-Gewinnspiel des Loewe-Verlag vor einiger Zeit hold war, durfte ich "Firelight" lesen. Wie viele andere Leser war ich hellauf begeistert von der Aufmachung des Covers. Die Struktur ist leicht rau, so dass man den Umschlag sehr gut zur "Draki"-Haut asoziieren kann. Und auch das junge Mädchen, welches das Cover ziert, passt wunderbar zur Portagonistin Jacinda. Soweit so gut.

Nachdem ich die ersten Kapitel regelrecht verschlungen habe, stand für mich fest: Tolles Buch! Der Plot wird schnell klar: Jacinda flieht vor ihrem Schicksal. Lebt inkognito in einer neuen Gegend, besucht eine Schule und muss sich diesem Leben anpassen. Verliebt sich in einen jungen Mann, den sie eigentlich nicht lieben darf, da er ihre "Art" (Draki) jagt. Gleichzeitig kommt ihr Rudel ihr auf die Schliche. Das gab es natürlich schon einige Male, wenn auch abweichend. Aber Jordan versteht es, den bereits oft genutzten Plot ihren Stempel aufzudrücken und daraus eine snsprechende Geschichte zu machen.
Der Autorin gelingt es, durch ihre ausdrucksstarke Schreibart, dem Leser die Bilder regelrecht vorzuzeigen. Als sei man mittendrin. Daher konnte ich mir Jacinda als normales Mädchen und als Draki, bildlich, sehr gut vorstellen. Und auch ihr Enthusiasmus war nachvollziehbar, wenn die Protagonistin jede Gelegenheit nutze, um ihren Draki zu erwecken. Alles in Allem fühlte ich mich sehr wohl beim Lesen. Auch die Spannung, die aufkam, als Jacinda mit ihrer Familie flieht, um ihrem Schicksal zu entfliehen, ist sehr gut umgesetzt. Bis zur Hälfte der Lektüre war ich absolut begeistert.

Doch dann schlief das ganze ein wenig ein. Jacinda war nun auf der neuen Highschool, es wurde -mehr als mir manchmal lieb war- gesagt, dass Jacinda den Drachen nicht aufgeben wird, gleichzeitig hat sie resigniert. Und dann wieder "Nein, ich kann nicht aufgeben, der Draki gehört zu mir und ist ein Teil von mir" und auf ein Neues: "Ich darf aber nicht aufgeben, dann muss ich Mom und Tamra (ihre Schwester) nunmal verlassen. Das ist ihr Leben, aber nicht meins." Dieses ewige Hin und Her ging mir ein wenig auf die Nerven. Nachdem die innerliche Zerrissenheit Jacindas nun seitenweise ausdiskutiert war, kam wieder Schwung in die Geschichte.

Die Verliebtheit, die Jacinda für Will verspürt, entwickelt sich zur großen Liebe und Problem. Denn Will ist ein Jäger, der ihre Art (Draki) hetzt und damit Geld verdient. Das junge Mädchen weiß das von Anfang an, denn Will hat sie vor einiger Zeit verschont, nachdem sie so gut wie gefangen war. Er ließ sie fliehen. Eben dieses Verbotene macht Will noch interessanter für den weiblichen Draki und die stets präsente unerklärliche Verbundenheit, lässt Jacinda erweichen, so dass sie sich nicht mehr von dem jungen Mann zurückhalten kann und will. Eben dieses Aufkeimen der Liebe, sich doch wie zwei normale Teenager zu verhalten, gleichzeitig ein mystisches Wesen sein - das bringt Jordan sehr gut rüber. Den Mix, den die Autorin geschaffen hat, gefällt mir gut, so dass "Firelight" auch ein gutes Buch ist.

Fazit:
Ich sage bewusst, dass das Buch gut ist, denn außergewöhnlich finde ich die Story nicht unbedingt. Den Plot gab es schon zu Hauf. Die Ausarbeitung der Charaktere ist nicht schlecht. Jacinda wird einem automatisch sympathisch, da sie dem Leser leid tut. Nie konnte sie für sich selbst Entscheidungen treffen und rebelliert. Will, der nicht so sein will und im Grunde genommen, auch von seiner Sippschaft ausgenutzt wird. Natürlich möchte ich wissen, wie es mit Jacinda, Will und Co. weitergehen wird, daher werde ich mir sicherlich die Fortsetzungen zulegen. Mein Interesse hat besonders das Ende geweckt, denn dies lässt viel versprechen.

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