[Rezension] Neva von Sara Grant

Dienstag, 15. Mai 2012

Buchinformationen: 
Hardcover: 352 Seiten
Verlag: Piper 
Sprache: Deutsch
ISBN - 10: 3426283484
ISBN - 13: 9783 - 426283484
Preis: 16,99 €


Kurzbeschreibung: 
Die 16-jährige Neva hat es satt, keine Antworten auf Fragen zu bekommen, die sie nicht einmal laut stellen darf: Warum wird ihr Heimatland von einer undurchdringbaren Energiekuppel von der Außenwelt abgeschottet? Warum verschwinden immer wieder Menschen spurlos? Und was ist mit ihrer Großmutter geschehen, die eines Tages nicht mehr nach Hause kam? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sanna beschließt Neva, Antworten zu verlangen und nicht mehr brav alle Gesetze und Regeln zu befolgen. Doch dabei verliebt sie sich nicht nur in den einen Jungen, der für sie tabu sein muss – sondern gerät auch in tödliche Gefahr …  

Meine Meinung: 
Neva Grant ist mit Neva ein gefühlvolles, generationsloses und spannendes Buch zugleich gelungen! Das Buch befasst sich mit der Thematik Dystopie (Fiktive Gesellschaft mit negativem Verlauf). Neben "Die verschwundenen Kinder" von Caragh O'Brien oder auch "Die Auswahl" von Ally Condie folgt nur auch Sara Grant. Jeder Autor hat auf seine Weise dieses Thema gut umgesetzt, doch ich finde, Neva sticht etwas heraus :) Neva und ihre Freunde streuben sich gegen ihre Zukunft unter der Protektosphäre. Denn das Leben unter solchen Umständen ist unmöglich, da die Bewohner mit jahrelanger Inzucht zu kämpfen haben und die Rohstoffe langsam, aber sicher ausgehen. Neva keine Welt, außerhalb der Schutzhülle, denn ihr wurde immer eingeredet, dass es NUR die Protektosphäre gibt. Doch ihre Großmutter hat immer von einer anderen Welt gesprochen, also muss es sie doch geben. Nur, wie kann sie das herausfinden? Und gibt es eine Möglichkeit, diese auch kennen zu lernen? Das System versucht mit aller Macht, Neva davon abzuhalten, herauszufinden, ob es eine weite Welt gibt. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen. Der starke Wille, ihre totgeglaubte Großmutter wiederzusehen, dem System ein Schnippchen zu schlagen und natürlich ihrem sicheren Tod zu entkommen, bringt die Protagonistin dazu, sich gegen alle und jeden zu erheben. Doch bringt es die kleine Schneeflocke auch über's Herz, ihre Freunde, ihre Eltern, sowie ihre große Liebe zu verlassen?

Fazit: 
Sara Grant hat einen tollen und einfühlsamen Schreibstil. Ich bin weiterhin der Meinung, dass die Geschichte um Neva besonders aus der Dystopie - Hysterie heraussticht. Sie schafft es, von jetzt auf gleich die Spannungskurve anzukurbeln, beruhigt den Leser jedoch direkt und man hat zunehmendst das Gefühl, man möchte sich ein Stück Mut Neva's abschneiden und ihr helfen. Wirklich sehr empfehlenswert! 

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