[Rezension] Sturm im Elfenland von Susanne Gerdom

Dienstag, 15. Mai 2012

Buchinformationen: 
Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: arsEdition
Sprache: Deutsch
ISBN - 10: 3760763731
ISBN - 13: 9783 - 760763731
Preis: 19,95 €

Kurzbeschreibung: 
Im Elfenland herrscht Unruhe. Seit König Auberon die Ausübung von Magie verboten hat, regt sich im ganzen Reich Widerstand. Das Leben der jungen Elfe Alana verläuft jedoch unbeschwert - bis eines Tages unerwarteter Besuch auf das Gut ihres Vaters kommt. Die Eltern ihres Cousins Ivaylo wurden als Aufrührer verurteilt und verbannt, darum soll der junge Elf nun in Alanas Familie eine neue Heimat finden. Ivaylo ist still und verschlossen; doch bald erkennt nicht nur Alana, dass der geheimnisvolle Junge in den alten magischen Künsten sehr bewandert ist. Was ist das Geheimnis des Sternensteins, den Ivaylo bei sich trägt? Und warum öffnen sich plötzlich überall im Elfenland gefährliche Dämonentore? Tiefer und tiefer gerät Alana in einen Strudel mysteriöser Ereignisse... doch wie kann sie ihren Gefühlen trauen, wenn sie dabei ist, sich in einen Verräter zu verlieben?  

Meine Meinung: 
Ein fantasiereiches Buch, welches auf keinen Fall in der Sammlung, eines wahren Fantasy-Fans fehlen darf! Das Buch ist in einem tollen flüssigen Stil geschrieben, keine einzige Abhandlung ist zu langatmig. Im Gegenteil - Frances G. Hill schafft es, dem Leser nicht zu viel vorweg zu nehmen und schreibt nur das Nötigste. Der Leser ist stets nur auf dem selben Info-Status wie die Protagonistin und so wird einem die Möglichkeit geboten, genauso zu rätseln und zu hoffen, wie Alana. Und hier kommen wir auch schon zum nächsten Punkt.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Alana, als Protagonistin. Munir, der Onkel von Alana und aus der Sicht des jungen Ivaylo. . Man erhält einen tollen Eindruck, wie Alana die Lage durchlebt und man hat sogar Verständnis und Mitleid für Munir, da er nicht wirklich freiwillig handelt. Des Weiteren versteht man auch das Verhalten, des zurückhaltenden Ivaylo. Jede Charaktere ist auf seine besondere Art und Weise mir persönlich ans Herz gewachsen.
Besonders gelungen finde ich es auch, dass die Autorin sich zwar der bekannten Gegebenheiten der Elfen (spitze Ohren, lange Haare, großgewachsen, grazil etc.) bedarf, aber sie bringt noch viel mehr ihrer eigenen Fantasie mit ein. So gleicht kein Elf dem anderen, laut Beschreibung. Und auch die Verbundenheit zur Natur ist aus vorangegangenen Elfenbücher, doch hier wird es intensiver beschrieben. Alana und ihr Volk haben nicht nur eine Verbindung zur Natur, sondern schöpfen aus ihr die gesamte Kraft, die sie besitzen. Es waren so viele tolle Eindrücke die ich durch das Lesen gewonnen habe und habe zum Schluss gesagt: "Ja, das war ein tolles Fantasybuch!" Denn was wäre Fantasy, ohne Elfen, ohne Zwerge, Zentauren und gar Dämonen?
Frances G. Hill hat es geschafft, eine tolle Geschichte zu erschaffen. Eine Protagonistin, die einem direkt ans Herz wächst, eine heranwachsende Liebe, viele fantasievolle Figuren und eine gehörige Portion Dramatik. Ich kann also wirklich jedem dieses Buch 

Fazit: 
Fans von "Plötzlich Fee", haben hier mit Susanne Gerdom eine wunderbare, deutsche Ergänzung zu heißgeliebten Feen-Geschichten gefunden! 

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