[Rezension] Yelena und der Mörder von Sitia von Maria V. Snyder

Mittwoch, 16. Mai 2012

Buchinformationen: 
Taschenbuch: 528 Seiten
Verlag: Mira Taschenbuch Verlag (10. März 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN - 10: 9783899418446
ISBN - 13: 978 - 3 - 899 - 41844 - 6
Preis: 7,95€

Kurzbeschreibung: 
Die bösen Kräfte rotten sich noch einmal zusammen wird Yelena sie aufhalten können?Nach ihrem Weggang aus Ixia hat Yelena nur wenig Zeit, um ihre Familie kennen zu lernen, aus deren Armen sie als Kind gestohlen wurde: Die Zitadelle von Sitia wartet auf ihr Eintreffen, damit sie unter der Führung der Magierin Yris ihre magische Ausbildung beginnt. Doch dann werden im ganzen Land junge Magierinnen entführt und getötet, um sie ihrer Macht zu berauben. Yelena schließt sich der Jagd auf den Mörder an begleitet von ihrem Geliebten Valek, dem die Hinrichtung droht, sollte er in Sitia entdeckt werden. Und so muss Yelena ungeahnte magische Kräfte entwickeln, um den Mörder zu fangen und ihre Liebe zu schützen.  

Meine Meinung: 
Der zweite Teil der "Yelena" - Reihe hat mir noch ein bisschen besser gefallen als der erste Teil. Dieses Mal befasst sich Maria V. Snyder nicht nur mit dem Thema "Fressen oder gefressen werden", wie es im ersten Teil allgegenwärtig war. Denn immer wieder war Yelena der Gefahr ausgesetzt, umgebracht zu werden. Auch hier, bei "Yelena und der Mörder von Sitia", hatte es zwar jemand auf die Protagonistin abgesehen, aber hier wird einiges mehr thematisiert. So muss Yelena sich nun in einer komplett neuen Umgebung einfinden. Von Ixia nach Sitia. Denn Sitia ist ihre eigentliche Heimat. Hier lernt sie ihre Familie kennen und zum ersten Mal bemerkt der Leser, dass Yelena keine reine Kampfmaschine und Vorkosterin ist, sondern auch verletztlich ist. Zuneigung und Liebe kennt sie nur zu gut, alleine im Zusammenhang mit Valek, ihrem Liebsten. Doch für völlig Fremde, die ihre Familie ist, ist es etwas ganz anderes. Das bringt mich zu einem weiteren Punkt, der mir sehr gut gefallen hat. Die Entwicklung verschiedener Charakteren, so zum Beispiel die von Yelena natürlich und Irys. Yelena akzeptiert, Magierin zu sein und wird von Irys unterrichtet. Sie hegen freundschaftliche Gefühle füreinander. Sie lernt sogar, ein Stück weit zu vertrauen. Natürlich nicht zu viel, sonst würde Yelena nicht ins nächstbeste Abenteuer stürzen, ohne Irys darüber zu informieren ; ) Ich finde die Entwicklung einfach super! Yelena ist nunmehr wirklich die junge Frau, die ich manchmal hoffte, im ersten Buchteil kennen zu lernen. Aufgrund ihrer Vergangenheit ist es natürlich verständlich, sich so zu verhalten. Dennoch habe ich mich für die Protagonistin gefreut, dass sie sich charakteristisch weiter entwickelte. Zum Schluss möchte ich das Cover ansprechen. Vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber ich bekam einen besseren (optischen) Eindruck von Yelena. Man kann nun ihr Gesicht von vorne erkennen und die Cover-Figur zur Protagonistin gut assoziieren. Nur, dass Yelena laut Geschichte schwarze Haare hat und nicht braune ; )

Fazit: 
Alles in allem, war es wieder toll, über Yelena's Abenteuer informiert zu werden. Ich habe mit Yelena gelacht, mitgefiebert und gehofft! 

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