[Kurzrezension + Adventsaktion] zu Weihnacht eines Träumers von Werner Niederer

Sonntag, 9. Dezember 2012

Hallöle!

Schönen 2. Advent, wünsche ich euch allen! Liegt bei euch auch Schnee?

Quelle
Passend zur besinnlichen und (vor-)weihnachtlichen Zeit, schreibe ich eine Rezension zu einer Kurzgeschichte des Autors Werner Niederer. Die Orte der Geschichten variieren pro Erzählung und daher möchte ich euch auch berichten, wie man im jeweiligen Ort Weihnachten feiert. 

Diese Woche sind wir in Luzern, ein schöner Platz im Staate Schweiz. 

Weihnacht eines Träumers - Werner Niederer
Kurzbeschreibung: 
Marcel ist seit dem Tod seiner Mutter im Waisenhaus und verbringt dort den tristen Alltag, eines armen kleinen Jungens, der nur auf sich und seine Freunde zählen kann. Doch als Angelika, Marcels beste Freundin, aus dem Waisenhaus auszieht, flieht er sich vor lauter Traurigkeit in seine fantasiegeladene Welt. Bald freundet er sich mit dem Hund Struppi an, bei dem er dachte, sich eingebildet zu haben. Aber Struppi ist real und führt den Jungen vorsichtig wieder in die Realität zurück und zwischen beiden entwickelt sich eine sehr innige Freundschaft. Gemeinsam erleben sie tolle Abenteuer und treffen sogar auf Angelika, die nun in Marcel romantische Gefühle weckt. 

Meine Meinung: 
Im Gegensatz zu "Der Gast" von Werner Niederer, hat mir diese Kurzgeschichte nicht gefallen. Zwar verstehe ich, was der Plot sein soll, aber der Lesefluss wurde durch den Schreibstil ungemein gestört. Der Autor verspricht zu Beginn, nicht zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken, und entschuldigt sich jedes Mal, wenn es dann doch traurig in der Story wird oder wenn Marcel, der Protagonist, weint. Das ist doch egal - dafür muss man sich nicht entschuldigen. Wenn es eine gefühlvolle Geschichte und Person sein soll, dann kann man Emotionen einbauen und muss sich für diese eben nicht entschuldigen. 

Des Weiteren bin ich generell nicht mit den Protagonisten und mit der Geschichte warm geworden. Alles ist sehr nüchtern erzählt, Marcel wurde - trotz dass er bereits ein Jugendlicher sein sollte, jung und naiv dargestellt. Als sei er als Waisenkind ein kleiner Hinterwäldler. Das wird dadurch besonders klar, als ein Zusammentreffen zwischen Angelika und Marcel beschrieben wurde. So bemerkt Marcel, dass Angelika "Kurven" wie eine erwachsene Waisenhausbetreuerin bekommen hat. Das wird aber so kindisch beschrieben, dass ich nur noch darauf wartete, dass Marcel Angelika's Busen anstupste und laut "MÖP" kicherte. Gerade Kinder und/oder Jugendliche, die im Waisenhaus aufgewachsen sind, verhalten sich schon früh sehr erwachsen. Da spreche ich aus Erfahrung, da ich Jugendliche kennen gelernt habe als ich beim Jugendtreff ausgeholfen habe. Da haben mich selbst 7-jährige überrascht, dass sie unglaublich selbstständig gewesen sind und einfach Gedankengänge hatten, die ich nicht mal als Jugendliche hatte.

Die Geschichte hat zwar alles, was eine Geschichte haben sollte, Protagonisten - (melancholische) Story - kleines Abenteuer - Happy End, aber es bietet nicht das, was ich als Leser erwarte. Interessante Hauptcharaktere, toll verpackte Geschichte und ein besseres Happy End. Der Schluss war zwar gut, aber es war kein extrem toller Showdown - schwer zu beschreiben. 

Fazit: 
Gerade bei weihnachtlichen Geschichten erwarte ich Emotionen, keine Nüchternheit, keine Distanziertheit und wenn es schon ein trauriger Grundkern ist (Waisenkind, schlimme familiäre Vergangenheit), dann bitte mit einem schönen Happy End für alle!

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Wie ihr also oben bereits lesen konntet, befinden wir uns diese Woche in der Schweiz. 

Im deutschsprachigen Raum der Schweiz feiert man das Weihnachtsfest genau wie hier. Fenster, Wohnung etc. wird geschmückt, wobei sich der Weihnachtsstern als solches zu einem "Muss" in der Dekoation entwickelt hat. Welchen Ursprung das hat, habe ich leider nicht gefunden. Die gesamte Familie trifft sich zum wohligen Essen und besuchen ggf. die Kirche. Die Bescherung läuft variabel ab. Entweder kommt das Christkind oder der Weihnachtsmann. 

Erwähnenswert und toll finde ich auch, dass am 6. Dezember der liebe Samichlaus vorbeischaut und die Kinder mit Süßigkeiten beschenkt. :o)

Wo wollt ihr kommende Woche Weihnachten feiern? Zur Auswahl steht Balkan, Kanada und Weltall. Habt ihr Lust und Laune, einen Ort auszuwählen? Zu den genannten Orten hat der Autor nämlich noch eine schöne Geschichte zu bieten :o)

Ich wünsche euch noch einen schönen Advent!
Liebe Grüße!
Saskia

1 Kommentar:

  1. Da heißt der Nikolaus Samichlaus?
    Hört sich ungewohnt an.

    LG May

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