[Rezension] Die unsterbliche Braut von Aimée Carter

Mittwoch, 15. Januar 2014


Kurzbeschreibung: 
Nach einem ereignisreichen Sommer, kann Kate endlich zu ihrem geliebten Henry zurückkehren. Nachdem sie den Herbst zuvor alle Prüfungen mit Bravur bestanden hat, darf sie nun mit Henry die Unterwelt regieren. Das einzige was noch fehlt, ist die offizielle Zeremonie. Doch diese kann nicht vollzogen werden, da Henry und seine halbe Götterfamilie entführt wird. Denn Kronos, einer der großen Titanen, die einst von den olympischen Göttern verbannt wurde, hat fast genügend Kraft erlangt, um sein Gefängnis zu verlassen und die Erde zu vernichten. Doch ohne Henry, Zeus und Diana, Kate's Mutter, scheint ein Kampf gegen Kronos ausweglos. Die einzige, die sich Henry zuliebe nicht entmutigen lassen kann und will, ist Kate...

Meine Meinung: 
"Die unsterbliche Braut" ist der zweite Teil der Trilogie, die das Thema Hades, Unterwelt und neu entfachte Liebesgeschichte behandelt. Hades, im Buch besser bekannt als Henry, musste sich eine neue Frau suchen, um mit ihr die Unterwelt zu regieren. Kate hat sich als würdig gezeigt, indem sie im ersten Teil viele Prüfungen und Tücken überstehen musste. Doch Kate tat es nicht nur, um ihre göttliche Mutter Diana nicht zu enttäuschen, von der sie dachte, sie sei menschlich und starb an Krebs. Nein, Kate hat sich in Henry verliebt und würde alles für ihn tun. 

Und genau das beweist die Protagonistin auf ein neues im zweiten Buchteil. Ich habe einige Rezensionen zum Buch gelesen und kann nicht immer zustimmen. Denn viele Schreiber sind der Meinung, dass Kate sich charakterlich immens verändert. Ich würde nicht sagen, dass sie sich veränderte. Weiterhin bleibt die junge Frau zurückhaltend, selbstlos und sorgenvoll. Nur, dass sie jetzt durch Henry gemerkt hat, zu kämpfen. Zuvor war ihre Mutter sterbenskrank und es war klar, dass sie bald ihre Augen für immer schließen würde. Doch nun hat Kate etwas, worum sie kämpfen kann. Aimée Carter hat hier bei mir also mal wieder richtig gepunktet, was die Hauptcharaktere betrifft. Kate war nie eine überzogen dargestellte Person, die aufgrund ihrer Unsterblichkeit nun auch Superkräfte entwirckelt. Natürlich gehört nun die ein oder andere Gabe dazu, doch Kate bleibt Kate. Das hat mir richtig gut gefallen. 

Im ersten Teil, war die Spannung eher ein Teil gen Ende, als sich herausstellte, wer zuvor die ganzen Kanditatinnen getötet hatte und nun Kate auch an den Kragen wollte. Doch bei "Die unsterbliche Braut" war Spannung ein Bestandteil vom ersten Kapitel an. Es war nie so, dass ich die Geschichte wirklich vorausschauen konnte oder dass mir die Spannungskurve zu sehr ins unermessliche gezogen wurde. Es war wirklich so, dass ich mich durchweg sehr gut unterhalten fühlte und auf ein neues das Buch im Rutsch gelesen habe. 

Besonders toll fand ich, dass hier nun doch Persephone ein Teil der Geschichte spielt. Das sich die ganze Geschichte zwar auf Henry und Kate stützt, aber immer wieder neue Aspekte in die Story gearbeitet werden, ohne dem Leser zuviel zuzumuten. Die Vergangenheit trifft auf die Gegenwart und zusammen müssen sie die Zukunft schaffen. Dieser Aspekt hat mir richtig gut gefallen.

Fazit: 
Wenn der erste Teil einer Buchreihe bzw. einer Trilogie super war, ist es immer schwer, den Leser auch mit den Folgebüchern zu begeistern. Denn nun ist ein gewisser Anspruch entstanden, der leider nicht immer dessen gerecht wird, was man erwartet. Doch ich finde, dass Aimée Carter es mit der Fortsetzung wirklich toll gemacht hat. Mich hat sie vollends begeistern können. Charktere entwickeln sich, nebst Geschichte, weiter und lässt darauf schließen, dass noch einiges auf den Leser wartet. Ich bin gespannt! 

Die Fortsetzung, also der dritte und abschließende Teil, wird am 01.04.2014 unter dem Namen "Der Preis der Ewigkeit" erscheinen.

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