[Euer Rat] ist gefragt: Wie ist eure Rezension aufgebaut?

Dienstag, 4. Februar 2014

Hallo ihr Lieben!

Ich brauche euren Rat. In letzter Zeit werde ich immer unzufriedener, was das rezensieren betrifft. Vielleicht liegt es daran, dass ich aufgrund der Inaktivität 2013 etwas eingerostet bin und mich wieder einfinden muss. Doch ich finde einfach nicht die richtigen Worte. 

Wenn ich ein Buch gelesen habe, lasse ich es erstmal sacken. Nehme mir Zeit und halte Abstand, mache Notizen und schreibe mir die Rezension vor. Bereits während dem Lesen schreibe ich mir kleine Gedanken auf, die mir beim Besprechen helfen sollen. Und doch schaffe ich es nicht, eine Rezension zu schreiben, die mich vollendst begeistert. 

Zumeist lese ich die Texte meinem Freund vor, und er meint oft: "Ist doch gut geschrieben." oder "Ja, klingt gut." Doch ich möchte nicht nur, dass der geschriebene Text gut klingt, sondern ich euch von meiner Begeisterung anstecken kann. Nicht, dass ihr direkt das Buch haben wollt (wobei mich das durch meine Rezension freuen würde), sondern vielmehr, dass ich euch einfach plausibel klarmachen kann, wieso die Geschichte eine gute oder weniger gute ist. 

Ich finde auch im Internet Hilfestellungen und doch gelingt es nicht zu 100%. 

Daher meine Frage(n): 

• Wie ist eure Rezension aufgebaut? 
• Habt ihr ein festes Schema oder Punkte, die ihr strikt abarbeitet, um an euer Zeil zu kommen. 
• Gibt es eine grobe Aufstellung, an die ihr euch haltet oder schreibt ihr frei nach Schnauze? 
• Nehmt ihr ebenso etwas Abstand von der Geschichte, um alles sacken zu lassen, um nachher die richtigen Worte zu finden? 

Fragen über Fragen :) Ich würde mich über euer Feedback sehr freuen! :) 

Liebe Grüße und danke, für eure Hilfe! 
Saskia

Kommentare:

  1. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich für mich keinerlei struktur mehr habe. Ich schreibe frei heraus und ich finde, dass es somit die ehrlichste Rezension wird die ich schrieben kann. Ich mache mir auch keinen Stress damit, dass meine Rezi vielleicht mal nicht so toll geschrieben ist oder so - das kommt vor. Grundsätzlich schriebe ich nämlich für mich, damit ich hinterher noch weiß worum es ging und was mir gefiel oder nicht gefiel. :)

    Wenn ich einmal einfach nicht weiß was ich schrieben soll, dann fange ich mit Dingen an die "Grundidee, Umsetzung, Schreibstil, Schwerpunkt, ..." und dann kommt's meist von ganz alleine.

    Mein Tipp also: Mach dir keinen Stress. ♥

    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Hallo liebe Sarah!

      Danke, für dein Kommentar und erfrischenden Worte. Im Grunde hast du recht, ich sollte mir da keinen Druck machen. Aber in letzter Zeit bin ich selbst nicht zufrieden und weiß keinen Rat, woran das liegen kann. Denn eigentlich spreche ich alles an, was mich am Buch begeistert oder wenigert begeistert hat.

      Vielleicht sollte ich etwas mehr Abstand gewinnen und eine Story länger sacken lassen.

      Jedenfalls werde ich mir deinen Rat zu Herzen nehmen :)

      Liebe Grüße
      Saskia

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  2. Hallo Saskia,

    ich mache mir immer Notizen beim Lesen und brauche ein wenig Abstand, bevor ich die Rezension schreibe (danach sehe ich alles ein wenig kritischer).

    Meine Rezensionen laufen immer nach dem gleichen Schema ab, d.h. dass gewisse Dinge wie z.B. eine kurze Beschreibung der Protagonisten, ob Einzelbuch oder Reihe, Erzählperspektiven, Romanidee und Schreibstil bei jeder Rezi angesprochen werden. Mir sind diese Sachen wichtig und deshalb werden sie auch in meinen Buchbewertungen erwähnt. Und da ich viel lese (im Jänner waren es z.B. 18 Bücher), habe ich mir die Mini-Rezensionen ausgedacht. das sieht dann z.B. so aus (und ist schneller fertig als eine "normale" Rezi). http://buechersuechtig-sabine.blogspot.co.at/2014/02/mini-rezension-aussicht-auf.html

    Mach dir selbst keinen Druck, das ist ganz wichtig!

    Liebe Grüße von
    Sabine

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  3. Huhu Saskia,

    also meist vergeht etwas Zeit zwischen Lesen und Rezensieren, aber das ist von mir nicht gewollt. Mir ist es schon oft passiert, dass dann das Buch ein Monat unrezensiert auf dem Schreibtisch gelegen ist und ich bei der Rezension dann nicht mehr weiß, was ich schreiben soll. Also schreibe ich die Bewertungen immer gerne so bald wie möglich. Es gibt aber auch Bücher, die mich so bewegen, dass ich erstmal darüber nachdenken und einige Zeit verstreichen lassen muss.

    Eigentlich schreibe ich auch immer drauf los, obwohl es doch Punkte gibt, die fast immer einbaue z. B. Schreibstil, Protagonisten, ob die Idee für mich neu war, Spannungsaufbau und ob das Ende für mich befriedigend war.

    Ich kann dir auch nur den Tipp geben, dass du dich da nicht stressen sollst. Wenn ich mir deswegen Stress mache, dann wird das mit den Rezensionen bei mir gar nichts.

    Liebe Grüße
    Silke

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  4. Ganz ehrlich? Ich schreibe das immer so, wie es mir gefällt. Wie es gerade durch mein Gehirn in die Finger läuft. Vielleicht sollte ich mir mal ein Gerüst bauen, damit sie wenigstens ein bisschen einheitlich aussehen...

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